Die Idee
Die asiatische Küche steht als Idee hinter dem Konzept von GOURMIEREN & CURIEREN, dem Motto des Schaugartens.
Was ist schöner als sich mit wohlschmeckenden Speisen gesund zu essen?
Die kulinarischen Gewürz- und Heilkräuter aus aller Welt, die in einem ansprechenden und modernen Gartendesign präsentiert sind, laden ein zum Kennenlernen und Probieren. Ganz im Sinne des heutigen Sinnesrauschens wird vor allem der Geruchs- und Geschmackssinn angesprochen. Die Besucher können sich faszinieren lassen von den unzähligen Duftvariationen der Natur. Die Düfte der Syrischen Seidenpflanze und des Muskatellersalbei haben die Besucher stets beeindruckt. Die Geschmackszellen entdecken mancherlei unbekannte Geschmackswahrnehmungen wie das betäubende Prickeln der Parakresse.
So ist das Entdecken der Pflanzenvielfalt im Eckartstaler Schaugarten auch eine Reise zu den verschiedenen Kulturen der Welt, auf der uns bislang unbekannte Kräuter zur Speiseverfeinerung, zur Förderung der Gesundheit und zu rituellen Zwecken, begegnen werden.
GOURMIEREN & CURIEREN spricht Menschen an, die Lust am guten Geschmack haben, die der täglichen Pflege von Körper,
Seele und Geist durch ehrliche Gerichte mit frischen Gewürz- und Heilkräutern für sich und ihre Familie etwas
abgewinnen können. Durch diese Art der Zubereitung von Lebensmitteln entwickelt der Mensch ein neues Verhältnis
zu seinem Körper durch die Kräuter, die ihn durch die verschiedensten Sinneseindrücke berühren und erwecken.
Die experimentelle Kunst im Garten weckt ebenso Entdeckerlaune, denn man spürt das Motto „Schlüsseldienste für Naturerkenntnis liefert nur der eigene Körper“. So präsentieren sich Skulpturen als physikalische Phänomene inmitten einer auch dadurch begreifbaren Kräuter- und Gartenwelt. Mit Köpereinsatz können wir zum Beispiel das Wasser in den Wasserspringschalen zum Springbrunnen umwandeln – ein Spiel aus dem alten China übrigens. Die eigene Schwingung über das Metall der Schale in das Wasser zu transportieren, damit dieses ornamentartig sprudelt – dies hat mit eigener Körpererfahrung und dem Gefühl für die körpereigene Schwingung zu tun. Dieses Spiel zeigt aber auch, wie wir selbst mit der Natur und in unserem sozialen Umfeld vernetzt sind und dass das was wir tun, Wirkung an anderer Stelle auslöst. Ökologie kann man hier spielerisch lernen: die größeren Zusammenhänge werden erfahrbar an Objekten, bei denen erlebbar wird, wie alles mit allem verbunden ist.
Kinder lassen sich sofort auf das experimentelle Spiel mit Naturphänomenen ein.